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Zschopau ist in dieser Woche zur Basketball-Hochburg geworden

 

Mit einer in der Region weniger verbreiteten Sportart haben sich 40 Kinder und Jugendliche intensiv beschäftigt. Von den amerikanischen Trainern erhielten sie nicht nur Ratschläge zum Spiel.

Von Jan Görner
erschienen am 15.07.2016

Zschopau. Kinder mithilfe des Sports zu einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung anzuregen, ist das Ziel des Sucht-Basket-Camps, das in dieser Woche zum zweiten Mal in Zschopau stattfindet. 40 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren haben daran teilgenommen.

Neu daran ist die hohe Beteiligung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Beim Sport fällt den Jugendlichen die Integration leicht. Die sprachliche Barriere spielt im Camp keine so große Rolle: Es wird Englisch und Deutsch gesprochen, denn die acht Trainer kommen aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Nur Josua Schöchli ist Schweizer aus der Nähe von Zürich, lebt derzeit in den USA und fungiert gegebenenfalls als Dolmetscher. Die Trainer gehören zum Team News Release Basketball Pittsburgh.

Der amerikanische Verein hat einen christlichen Hintergrund, will jedoch in erster Linie menschliche Tugenden wie Respekt, Teamarbeit, gegenseitige Unterstützung, die Motivation der Mitspieler und Verlässlichkeit vermitteln. Allgemeine Tugenden, die für jeden Sportler gelten, egal ob er Christ, Moslem oder Atheist ist. Das findet jedenfalls Campleiter Uwe Killisch, der aus der Nähe von Grimma stammt. Er arbeitet für den Verein Aktion Jugendschutz Sachsen, der diese Veranstaltung gemeinsam mit dem Jugendclub High- point und dem TSV Zschopau organisiert hat.

Das Camp soll dazu beitragen, die Jugendlichen zu gefestigten Persönlichkeiten zu erziehen. „Starke und selbstbewusste Menschen sind weniger gefährdet für Suchtkrankheiten. Das Camp soll einen stärkenden Effekt auf das Selbstbewusstsein haben“, so Uwe Killisch.

Geschlafen haben die 40 Jugendlichen im Highpoint. „Dafür haben wir bis auf die Bar und den Eingangsbereich jedes Zimmer umfunktioniert“, sagt dessen Leiter Mathias Raschke. Rafael Majewski aus Lengefeld war bereits im vergangenen Jahr dabei. Er konnte die damals erlernten Techniken rasch wieder abrufen. „Die Trainer sind cool und machen nicht gleich Stress, wenn mal nicht alles sofort klappt. Das ist eine super Truppe“, schwärmt der 13-Jährige. Der gleichaltrige Max Hofmann aus Lengefeld sah das genauso: „Basketball macht mir großen Spaß.“

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In einem ein Showspiel traten am Mittwoch die Spieler der SG Adelsberg (schwarze Trikots) gegen das Team News Release Basketball aus Pittsburgh an.

Foto: Jan Görner

Sommerferienprogramm High Point

Wie einige Bürgerinnen und Bürger, schon dem Stadtkurier, die neuesten Informationen über unsere Vergangenen Unternehmungen und bevorstehenden Veranstaltungen entnehmen konnten, möchten wir euch gern weitere Informationen darüber zukommen lassen.20150810_163620_020.jpg

Auszug aus dem Stadtkurier:

High Point – Sommerferien planen!?
Hab‘t ihr schon Pläne für den Sommer gemacht und dabei festge-
stellt, dass ihr in den Ferien viel Langeweile haben werdet? Dann
meldet euch bei uns im High Point. Wir haben noch freie Plätze
für das Basketballcamp (11. bis 15.07.), Schwimmcamp (19. bis
22.07.) und Sommercamp (26. bis 29.07.)
Nähere Informationen unter www.highpoint-zp.de (Desktop Version)

oder   Telefon   037256744

Die Haftungsausschlüsse findet Ihr unter:

Sommercamp ->

Schwimmcamp ->

Märchennacht ->

Die Teilnehmer Zahl der einzelnen Veranstaltungen sind limitiert, also sichert euch noch schnell einen der freien Plätze!

Informationen und Formulare zur Anmeldung zum Basketballcamp, könnt Ihr euch gern direkt im Jugendclub Highpoint einholen.

Der Jugendclub High Point informiert

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3 Tage Louny, das bedeutet erkunden bzw. erlernen von neuem,
Anstrengung und viel Spaß. 13 Teilnehmer vom Jugendclub High Point
besuchten die Pfadfinder der Partnerstadt Louny.
Den Freitag gestalteten unsere Gastgeber zuerst mit einigen
Kennlernspielen. Am Abend ging es zum Wahrzeichen der Stadt
Louny, der großen Kirche. Nach dem Aufstieg der über 200 Stu-
fen, erreichten wir den Wohnbereich und die Aussichtsplattform
des ehemaligen Türmers. Einer Sage nach, wohnte er vor vielen
Jahren im oberen Bereich der Kirche mit einer Ziege. Uns bot sich
ein atemberaubender Blick über die Lichterstadt Louny. Belohnt
wurden wir außerdem für unseren anstrengenden Aufstieg, mit
einem Feuerwerk auf der anderen Seite der Ohre.
Am Samstag wanderten wir zu einer Mühle, welche Teil der erzge-
birgischen Mühlentour ist und von der Europäischen Union geför
dert wird. Nach der interessanten Besichtigung hatten die Kinder
die Gelegenheit noch einige Rätsel zur Geschichte der Mühle zu
lösen. Während der Wanderung wurden die Kinder in Gruppen
aufgeteilt, welche noch Aufgaben für die Abendgestaltung be-
kamen. Die Kinder studierten dazu deutsche, tschechische und
englische Lieder ein und trugen sie am Abend voller Stolz vor.

Am Sonntag starteten wir mit einer Stadtrallye in den Tag. Die
Gruppen vom Vortag erhielten Blätter mit Bildern und mussten die
dazugehörigen Häuser in der Innenstadt finden. Dies war selbst
für die tschechischen Kinder eine Herausforderung. Denn wer
schaut schon beim Einkauf oder Stadtbummel an die Giebel der
Häuser. Die gefundenen Häuser ergaben ein Lösungswort, wel-
ches der Code zu einem Schatz war. Es war spannend zu sehen,
mit welchem Ideenreichtum und Witz sich die Kinder von Bewoh-
nern der Stadt Louny helfen ließen. So konnte der Schatz dann
zur Freude aller geborgen werden. Zum Abschied flossen wieder
ein paar Tränchen, denn im Laufe der Jahre haben sich schon
einige Freundschaften gebildet.
Vielleicht hat euch dieser Artikel ja neugierig gemacht und ihr
würdet auch gerne ein Wochenende mit tschechischen Kindern
verbringen wollen. Dann meldet euch im High Point, denn im
Herbst kommen die Pfadfinder aus Louny zu uns und wir verbrin-
gen in Zschopau drei spannende Tage.
Den ganzen Artikel kann man unter:
einsehen.