Vier Länder ein Erlebnis

Jugendliche aus Frankreich, Tschechien und den Niederlanden trafen sich mit deutschen Jugendlichen zu einer internationalen Jugendbegegnung im Jugendclub High Point. Im Rahmen der Städtepartnerschaften verbrachten sie gemeinsam ihre Freizeit und gingen von Zschopau aus auf Entdeckungsreise. So erkundeten sie Dresden, Leipzig und Chemnitz mit dem Bus und zu Fuß. Die Jugendlichen besuchten dabei historische Gebäude und Museen, aber auch den Braunkohletagebau und die Leipziger Seenlandschaft. So erlebten sie Moderne und Vergangenheit in einem. Außerdem standen Baden im Freibad Krumhermersdorf, das Planetarium in Drebach mit anschließender Planetenwanderung, der Besuch des Bürgermeisters und die Erkundung der Innenstadt Zschopau auf dem Programm. An den Abenden erhielten die Jugendlichen die Möglichkeit ihre Erlebnisse in Collagen festzuhalten. Dies geschah in unterschiedlichen Gruppen mit Jugendlichen aus jedem Land. Dabei wurden Sprachbarrieren überbrückt und Freundschaften geschlossen. Zum Abschluss können wir sagen, die Jugendlichen erlebten abwechslungsreiche, informative, spannende, sportliche und lustige Tage.

Auf diesem Wege bedanken wir uns recht herzlich bei der Stadt Zschopau, welche durch ihre Finanzierung dieses Treffen erst ermöglichte. Bei den freundlichen Busfahrern vom RVE, für die gute Zusammenarbeit bei all unseren Fahrten mit dem Bus. Bei SL Baumontagen Ronny Seifert für die Bereitstellung eines Kleinbusses zum Transport der Jugendlichen. Bei der Bäckerei Vieweger, der Fleischerei Göhler und den Lichtenauer Mineralquellen, dass wir in diesen Tagen gut gestärkt unsere Reisen antreten und durchhalten konnten.

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Der High Point informiert

Eine Zeitreise erlebten Kinder aus Zschopau, an einem Wochenende, bei Pfadfindern in der Partnerstadt Louny. Der Freitag begann mit dem Bau von 4 verschiedenen Zeitmaschinen. Dazu wurden die deutschen und tschechischen Kinder in 4 Gruppen aufgeteilt und hatten die Gelegenheit aus Papprohren, Pappen, Toilettenpapier und Klebeband ihre eigene Zeitmaschine zu bauen. Diese führte uns in den Tagen vom „Jetzt“ in die Urzeit, ins Mittelalter, von dort in die Zukunft und natürlich wieder ins „Jetzt“ zurück. Samstag früh starteten wir die Zeitreise nach Březno. Etwa einen Kilometer östlich von der Gemeinde, am rechten Ufer des Flusses Ohře gelegen, befindet sich das Freilichtmuseum mit Nachahmungen von Bauten aus der Urzeit und dem frühem Mittelalter. Im Gegensatz zu den vergleichbaren Freilichtmuseen in Europa stehen hier die Repliken der Wohnbauten fast genau auf den Grundrissen, welche bei Ausgrabungen entdeckt wurden. Das älteste Bauobjekt ist der Nachbau einer aus der frühen Urzeit stammenden Hütte. Die Kinder lauschten gespannt den Erzählungen wie das Leben früher war und erhielten die Gelegenheit, einen Tag auch so zu leben. Das Feuer wurde mit Feuersteinen entzündet, das Gemüse mit flachen Steinen geschält und das Brot auf Steinen gebacken. Außerdem konnten die Kinder Schafwolle kämmen, Fäden spinnen, die Wolle verweben und flechten. Steine und Holz mit den einfachsten Geräten bearbeiten und Getreide zwischen den Steinen mahlen. Die Kinder fanden diese Zeitreise total spannend, aber auch anstrengend. Abends wurde mit den gebauten Zeitmaschinen, in den Gruppen, pantomimisch eine Zeitreise dargestellt. Diese Geschichte wurde im Laufe des Tages einstudiert. Dabei zeigten die Kinder viel Kreativität und verwandelten sich in Babys, Großeltern oder reisten einfach auf eine Mittelalterburg, besiegten den Drachen und retteten die Prinzessin. Der Sonntag begann mit dem Start in die Zukunft. Louny wurde von Cyberviren besetzt und wir mussten es, mit dem Lösen von vielen Aufgaben, befreien. Dazu führte uns ein Cache durch die gesamte Altstadt von Louny und es galt verschiedene Codes zu knacken. Natürlich waren wir so pfiffig, dass wir die Stadt befreien konnten und wieder zurück in die Gegenwart durften. Damit endete auch unsere spannende und abwechslungsreiche Zeitreise. Im Herbst werden uns die Kinder aus Louny in Zschopau besuchen. Darauf freuen wir uns schon riesig.

 

Winterferien im High Point 2017

Ein abwechslungsreiches Ferienprogramm gab es im High Point. So entstanden beim Basteln nicht nur tolle Unikate wie Holzschneemänner, Spandosen oder Holzpostkarten, sondern es konnte sich auch richtig ausgetobt werden. Beim „Trommeln nach Lust und Laune“ musste nicht jeder Ton akkurat sitzen, man konnte sich auch einfach seiner Stimmung hingeben und mit klopfen auf Trommeln, Flaschen oder dem eigenen Körper rhythmische Klänge erzeugen. Sich dabei auszupowern war ein erfreulicher Nebeneffekt. Mit Miniatur-LKW durchfuhren die Kinder einen Parcours und kämpften um die schnellste Zeit. Erst warm laufen mussten sich die Kinder in der Eissporthalle. Da es keine Stürze gab, scheinen die Kinder das Laufen gut hinbekommen zu haben. Beim Besuch in der Schwimmhalle gab es nach Schwimmübungen mit den Kleinen und Streckenschwimmen für die Großen, auch Ballspiele mit viel Spaß für alle im Nichtschwimmerbecken. Unter dem Motto Backzauber, hatten die Kinder die Möglichkeit sich beim Waffel und Kuchen backen, einmal in einer ganz anderen Richtung auszuprobieren. Sie rührten den Teig nach verschiedenen Rezepten an und brachten dazu die Zutaten selbst in die Schüsseln. Natürlich wurden die frischen Waffeln im Anschluss auch sofort verspeist. Auf den Spuren vom Serpentinstein wanderten wir in Zöblitz. Dabei erfuhren wir nicht nur wie Serpentinstein abgebaut und bearbeitet wurde, sondern wir durften auch einige Kunstwerke im Museum bewundern und den Stein sogar selbst bearbeiten. Die nach der Bearbeitung mit Säge, Feile und Raspel entstandenen kleinen Kunstwerke, durften wir mit nach Hause nehmen. Ein Höhepunkt der Ferien war die Pyjamaparty. Fast 20 Kinder übernachteten im High Point und erlebten eine abwechslungsreiche Nacht mit vielen Spielen und aktiven Geschichten.

Auf die Frage was das schönste Erlebnis in den Ferien im High Point war, antworteten fast alle Kinder unterschiedlich. Aber auf die Frage, was sie in den nächsten Ferien denn gerne nochmal machen würden, antworteten die Kinder alle gleich. Die Antwort lautete, ALLES.

Zschopau ist in dieser Woche zur Basketball-Hochburg geworden

 

Mit einer in der Region weniger verbreiteten Sportart haben sich 40 Kinder und Jugendliche intensiv beschäftigt. Von den amerikanischen Trainern erhielten sie nicht nur Ratschläge zum Spiel.

Von Jan Görner
erschienen am 15.07.2016

Zschopau. Kinder mithilfe des Sports zu einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung anzuregen, ist das Ziel des Sucht-Basket-Camps, das in dieser Woche zum zweiten Mal in Zschopau stattfindet. 40 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren haben daran teilgenommen.

Neu daran ist die hohe Beteiligung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Beim Sport fällt den Jugendlichen die Integration leicht. Die sprachliche Barriere spielt im Camp keine so große Rolle: Es wird Englisch und Deutsch gesprochen, denn die acht Trainer kommen aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Nur Josua Schöchli ist Schweizer aus der Nähe von Zürich, lebt derzeit in den USA und fungiert gegebenenfalls als Dolmetscher. Die Trainer gehören zum Team News Release Basketball Pittsburgh.

Der amerikanische Verein hat einen christlichen Hintergrund, will jedoch in erster Linie menschliche Tugenden wie Respekt, Teamarbeit, gegenseitige Unterstützung, die Motivation der Mitspieler und Verlässlichkeit vermitteln. Allgemeine Tugenden, die für jeden Sportler gelten, egal ob er Christ, Moslem oder Atheist ist. Das findet jedenfalls Campleiter Uwe Killisch, der aus der Nähe von Grimma stammt. Er arbeitet für den Verein Aktion Jugendschutz Sachsen, der diese Veranstaltung gemeinsam mit dem Jugendclub High- point und dem TSV Zschopau organisiert hat.

Das Camp soll dazu beitragen, die Jugendlichen zu gefestigten Persönlichkeiten zu erziehen. „Starke und selbstbewusste Menschen sind weniger gefährdet für Suchtkrankheiten. Das Camp soll einen stärkenden Effekt auf das Selbstbewusstsein haben“, so Uwe Killisch.

Geschlafen haben die 40 Jugendlichen im Highpoint. „Dafür haben wir bis auf die Bar und den Eingangsbereich jedes Zimmer umfunktioniert“, sagt dessen Leiter Mathias Raschke. Rafael Majewski aus Lengefeld war bereits im vergangenen Jahr dabei. Er konnte die damals erlernten Techniken rasch wieder abrufen. „Die Trainer sind cool und machen nicht gleich Stress, wenn mal nicht alles sofort klappt. Das ist eine super Truppe“, schwärmt der 13-Jährige. Der gleichaltrige Max Hofmann aus Lengefeld sah das genauso: „Basketball macht mir großen Spaß.“

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In einem ein Showspiel traten am Mittwoch die Spieler der SG Adelsberg (schwarze Trikots) gegen das Team News Release Basketball aus Pittsburgh an.

Foto: Jan Görner

Sommerferienprogramm High Point

Wie einige Bürgerinnen und Bürger, schon dem Stadtkurier, die neuesten Informationen über unsere Vergangenen Unternehmungen und bevorstehenden Veranstaltungen entnehmen konnten, möchten wir euch gern weitere Informationen darüber zukommen lassen.20150810_163620_020.jpg

Auszug aus dem Stadtkurier:

High Point – Sommerferien planen!?
Hab‘t ihr schon Pläne für den Sommer gemacht und dabei festge-
stellt, dass ihr in den Ferien viel Langeweile haben werdet? Dann
meldet euch bei uns im High Point. Wir haben noch freie Plätze
für das Basketballcamp (11. bis 15.07.), Schwimmcamp (19. bis
22.07.) und Sommercamp (26. bis 29.07.)
Nähere Informationen unter www.highpoint-zp.de (Desktop Version)

oder   Telefon   037256744

Die Haftungsausschlüsse findet Ihr unter:

Sommercamp ->

Schwimmcamp ->

Märchennacht ->

Die Teilnehmer Zahl der einzelnen Veranstaltungen sind limitiert, also sichert euch noch schnell einen der freien Plätze!

Informationen und Formulare zur Anmeldung zum Basketballcamp, könnt Ihr euch gern direkt im Jugendclub Highpoint einholen.

Der Jugendclub High Point informiert

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3 Tage Louny, das bedeutet erkunden bzw. erlernen von neuem,
Anstrengung und viel Spaß. 13 Teilnehmer vom Jugendclub High Point
besuchten die Pfadfinder der Partnerstadt Louny.
Den Freitag gestalteten unsere Gastgeber zuerst mit einigen
Kennlernspielen. Am Abend ging es zum Wahrzeichen der Stadt
Louny, der großen Kirche. Nach dem Aufstieg der über 200 Stu-
fen, erreichten wir den Wohnbereich und die Aussichtsplattform
des ehemaligen Türmers. Einer Sage nach, wohnte er vor vielen
Jahren im oberen Bereich der Kirche mit einer Ziege. Uns bot sich
ein atemberaubender Blick über die Lichterstadt Louny. Belohnt
wurden wir außerdem für unseren anstrengenden Aufstieg, mit
einem Feuerwerk auf der anderen Seite der Ohre.
Am Samstag wanderten wir zu einer Mühle, welche Teil der erzge-
birgischen Mühlentour ist und von der Europäischen Union geför
dert wird. Nach der interessanten Besichtigung hatten die Kinder
die Gelegenheit noch einige Rätsel zur Geschichte der Mühle zu
lösen. Während der Wanderung wurden die Kinder in Gruppen
aufgeteilt, welche noch Aufgaben für die Abendgestaltung be-
kamen. Die Kinder studierten dazu deutsche, tschechische und
englische Lieder ein und trugen sie am Abend voller Stolz vor.

Am Sonntag starteten wir mit einer Stadtrallye in den Tag. Die
Gruppen vom Vortag erhielten Blätter mit Bildern und mussten die
dazugehörigen Häuser in der Innenstadt finden. Dies war selbst
für die tschechischen Kinder eine Herausforderung. Denn wer
schaut schon beim Einkauf oder Stadtbummel an die Giebel der
Häuser. Die gefundenen Häuser ergaben ein Lösungswort, wel-
ches der Code zu einem Schatz war. Es war spannend zu sehen,
mit welchem Ideenreichtum und Witz sich die Kinder von Bewoh-
nern der Stadt Louny helfen ließen. So konnte der Schatz dann
zur Freude aller geborgen werden. Zum Abschied flossen wieder
ein paar Tränchen, denn im Laufe der Jahre haben sich schon
einige Freundschaften gebildet.
Vielleicht hat euch dieser Artikel ja neugierig gemacht und ihr
würdet auch gerne ein Wochenende mit tschechischen Kindern
verbringen wollen. Dann meldet euch im High Point, denn im
Herbst kommen die Pfadfinder aus Louny zu uns und wir verbrin-
gen in Zschopau drei spannende Tage.
Den ganzen Artikel kann man unter:
einsehen.